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Frank 105

Frank105: Ein Klon, welcher bereits aus dem Auslesejahr 1959 stammt, inzwischen aber durch die jetzige Anbauversion F 105/7 weiterentwickelt wurde.
Der Klon ist von Anbeginn durch seine Lockerbeerigkeit und seine Botrytisfestigkeit aufgefallen.Sein Mostgewicht lag schon bei der ersten Selektion deutlich über dem Durchschnitt. Mostgewichte von durchschnittlich 4-6 Grad Oechsle über dem Durchschnitt von Standard-Vergleichsklonen werden von vielen Praxisbetrieben immer wieder bestätigt.
Im fortgeschrittenen Alter von über 15 Jahren wird der Abstand des Mostgewichtes zu den sogenannten Standardklonen dann allerdings etwas geringer. Seine Beerengröße ist burgundertypisch, aber nicht besonders kleinbeerig. Gute Wüchsigkeit verlangt nach eher mittelstark wachsenden Unterlagen, wie 125AA, SO4, Binova, Börner und ärmeren Standorten auch 5BB.
5BB sollte auf eher schwächeren Standorten und nach mehreren Rebgenerationen nur in Ausnahmefällen Verwendung finden.
Der Klon feiert also in diesem Jahr 2009 seinen 50.Geburtstag. Er ist so aktuell wie eh und je. In Praxiskreisen wird immer wieder seine Burgundertypigkeit, seine Fäulnisfreiheit, sein überdurch- schnittliches Mostgewicht und seine Weinqualität gelobt.

 

                                        aktualisiert am 04.01.2017

 

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